Wissenswertes über Rennverkleidung und Materialien

Eine Rennverkleidung, welche auch Racingverkleidung genannt wird, wird seit vielen Jahren schon im Motorsport eingesetzt und ist auch bei vielen Motorradfahrern sehr beliebt. Viele namhafte Hersteller stellen eine solch qualitativ hochwertige Rennverkleidung her. Einer dieser bekannten und renommierten Hersteller ist Sebimoto, welcher seit über 10 Jahren das Weltmeister Team Ten Kate Racing Team als Ausrüster und Lieferant begleitet. Innerhalb dieser 10 Jahre ist das Team unter anderem auch dank der Rennverkleidung insgesamt acht Mal Weltmeister in den Klassen SBK WM und SSP 600 geworden. Doch nicht nur Sebimoto, sondern auch andere Hersteller einer Rennverkleidung erproben Ihre Produkte im Motorsport unter harten Wettbewerbsbedingungen. Selbstverständlich sind Rennverkleidungen nicht nur im Motorsport beliebt, sondern auch für den sportlich ambitionierten Motorradfahrer erhältlich.

Rennverkleidung bei Motorrädern
Ob Hobby- oder Profisport – Die Rennverkleidung sollte gut gewählt sein

Arten einer Rennverkleidung

Prinzipiell lassen sich die Rennverkleidungen in zwei Arten gliedern: Einer Nachbauverkleidung sowie einer individuellen Sonderanfertigung. Die Nachbauverkleidung hat den Vorteil, dass Sie in Form exakt der original verbauten Motorradverkleidung entspricht und somit alle werksseitig verbauten Bauteile weiterhin auf das Motorrad passen. Bei einer individuellen Sonderanfertigung, bei der die Form nicht mehr die werksseitig verbauten Verkleidungen entspricht, müssen Änderungen von zusätzlichen Bauteilen vorgenommen werden. Hierzu zählen bspw. Umbauten mit Scheinwerfern aus dem Zubehörhandel. Anbieter wie Sebimoto bieten dem Kunden auch Racingverkleidungen inklusive Scheinwerferausschnitt an, welche Haltepunkte zu den werksseitig verbauten Scheinwerfern beinhalten.

TÜV- und Materialgutachten

Es sind Anbieter von Rennverkleidungen am Markt vorhanden, die selbstverständlich zu Ihren Produkten auch ein TÜV- bzw. Materialgutachten ausstellen, so dass sich nach einer Abnahme von einem Sachverständigen alles im Rahmen legitimer Gesetze beläuft.

Welche Materialien sind auf dem Markt

Bei Rennverkleidungen kommen unterschiedliche Materialien mit unterschiedlichen Vor- bzw. Nachteilen zum Einsatz. Eine Rennverkleidung kann aus folgenden Materialien bestehen: Glasfaser (GFK), Carbon – Kevlar,  Carbon (CFK) und  Titanium

Glasfaser (GFK)

Es wird hochwertiges Glasfaser sowie Polyesterharz zur Herstellung der Rennverkleidungen verwendet. Einige Anbieter verstärken die Montagepunkte mit Kevlarband. Rennverkleidungen aus Glasfaser besitzen in der Regel ein TÜV- bzw. Materialgutachten und können eingetragen werden.

Carbon- Kevlar

Es wird Polyesterharz verstärkt mit Kevlar-Carbongewebe bzw. Epoxydharz zur Herstellung der Rennverkleidungen verwendet. Bei diesem Material gibt es auch Anbieter, die die Rennverkleidungen in einer Sicht Ausführung anbieten. Rennverkleidungen aus Carbon- Kevlar besitzen in der Regel ein TÜV- bzw. Materialgutachten und können eingetragen werden.

Carbon (CFK)

Es wird Polyesterharz verstärkt mit Carbongewebe sowie Epoxydharz zur Herstellung der Rennverkleidungen verwendet. Auch bei diesem Material bieten einige Hersteller die Sicht Ausführung an. Rennverkleidungen aus Carbon besitzen in der Regel ein TÜV- bzw. Materialgutachten und können eingetragen werden.

Titanium

Es wird hochwertiges Titanium zur Herstellung der Rennverkleidungen verwendet. Rennverkleidungen aus diesem Material besitzen ohne Lackierung eine silberfarbene sowie glänzende Oberfläche. In der Regel werdend diese Verkleidungen lediglich in der Sicht Ausführung angeboten. ACHTUNG: Rennverkleidungen aus TItanium besitzen in der Regel kein TÜV- bzw. Materialgutachten und können deshalb nicht eingetragen werden.